Sonntag, 3. März 2013

Torres del Paine - Punta Arenas

Torres del Paine - Punta Arenas 449 km


Bedingt durch die Lage unserer Cabana am Eingang des Parque Nacional Torres del Paine konnten wir das Bergmassiv sehen, wie es von der Morgensonne angestrahlt wurde. Das Personal der Anlage sagte uns am Vorabend, dass vor 9 Uhr nichts zu sehen sei, denn bis dahin seien die Berge im Nebel. Wir hatten also wieder einmal Glück mit dem Wetter und machten uns auf, die angegebenen Aussichtspunkte anzufahren.


Guanacos waren entlang der Strasse und gaben das richtige Rahmenprogramm zu dem tollen Panorama. Hier und da ein Condor, diese aber waren weit weg, so dass sie nicht gut beobachtet werden konnten.


Die Strassen im Park sind "Ripio", also konnten wir die mehr als 80 km inklusive Fotopausen in sechs Stunden bewältigen. Danach ging es weiter nach Punta Arenas, dem Ende unserer Autoreise.


In der Morgensonne

Cascada - der Wasserfall


Das Massiv


Panoroama mit den Torres

Samstag, 2. März 2013

Hostal Rio Rubens - Torres del Paine

Hostal Rio Rubens - Torres del Paine 197 km


Am Morgen sah das Wetter nicht besonders gut aus, die Angestellten im Reisebüro in Puerto Natales meinten, das Wetter sei in Torres del Paines gut. Unterkunft allerdings konnte uns keine vermittelt werden, so dass wir beschlossen haben, mal zum National Park zu fahren und dort eine Unterkunft zu suchen. Wir hatten Glück, eine Cabana in der Nähe vom Eingang zum National Park war frei. Vom Zimmer aus können wir die Bergkette Torres del Paine überblicken.


Unser erster Besuch im National Park war entsprechend gut, die Sonne beleuchtete den Gletscher Grey und die Torres del Paine.



Die Fahrt entlang dem Rio Paine


Lago Pehoe


Los Torres


Ushuaia - Hostal Rio Rubens, auf dem Weg nach Puerto Natales

Ushuaia - kurz vor Puerto Natales 706 km


Von Ushuaia geht es zunächst auf asphaltierten Strassen nach Norden. Dann aber beginnt die Piste. Bis zum Hafen in San Sebastian, wo wir die Fähre zum Verlassen der Insel, Tierra del Fuego, verwendet haben. Zur Weiterfahrt standen uns zwei Optionen offen: Punta Arenas oder Puerto Natales. Da wir den National Park Torres del Paines besuchen wollten und dieser nördlich von Puerto Natales liegt, entschieden wir uns für Puerto Natales. 


Die Strasse zog sich hin, die Orte, die wir durchfuhren, waren verlassen. Im Prinzip sind wir 300 km gefahren, ohne irgendeine Infrastruktur erkennen zu können. Eine verlassene Werft und ein beleuchteter Bohrturm.


Spät am Abend haben wir dann ein Hostal Rio Rubens gefunden, ohne Ortsangabe, einfach so entlang der Strasse.


Ushuaia


Überholen auf der Piste

Rio Grande - Ushuaia

Rio Grande - Ushuaia 220 km


Die Fahrt bot nichts besonders Sehenswertes. Erstaunlich, dass auch hier viele Bäume vertrocknet sind. Einige, die in der Ebenen beim Wasser stehen, sollen Opfer der Biber, die Bäume an den Hängen, sind zum Teil Opfer von Flammen geworden.


In Ushuaia, dem Ende der Welt, wollten wir einen Lobster essen, es gab aber nur Königskrabben. Auch diese waren gut zu verspeisen. Und als Draufgabe bekamen wir noch einen Limoncello!


Ushuaia

Mittwoch, 27. Februar 2013

Rio Gallegos - Rio Grande

Rio Gallegos - Rio Grande (Feuerland) 612 km

Beim Verlassen von Rio Gallegos konnten wir auf einem Teich noch Flamingos sehen. Zunächst ging es auf einer asphaltierten Strasse weiter. Die Querenta, die nach Cabo Virgens führt (140 km) war aber wieder "ripio", also eine Schotterpiste, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h befahren werden konnte. Staub drang mal wieder durch alle Ritzen.



Nach gut mehr als 3 Stunden erreichten wir Cabo Virgens: ein Leuchtturm, eine Kaserne. ein Kaffehaus. Wir gönnten uns einen Café special mit Bailays und Schokostreusel. Damit konnten wir auf die erfolgreiche Bewältigung der Querenta anstoßen.



Danach ging es zur Pinguineria, tausende Magellan-Pinguine leben dort und brüten ihre Jungen aus.



Die Fahrt ging dann weiter über die Grenze nach Chile (Eingang der Magellanstrasse), dann zurück nach Argentinien mit den jeweiligen Prozeduren an der Grenze. Der Weg nach Rio Grande: Piste! Diesmal konnten wir etwas schneller fahren, aber mehr als 50 km/h Durchschnitt ist nicht möglich. Früh am Morgen des 27. Februar erreichten wir Rio Grande.



Etappenziel erreicht km 0 der Ruta 40 - nach la Quiaca: 5.080 km

junger Pinguin in Cabo Virgens

Dienstag, 26. Februar 2013

El Calafate - Rio Gallegos

El Calafate - Rio Gallegos 340 km


Man hat uns abgeraten, die doch größtenteils als Schotterpiste ausgebaute Ruta 40 nach Rio Gallegos zu nehmen, die Unwetter der letzten Tage haben die Strasse in Mitleidenschaft gezogen, ein Vorankommen wäre nur sehr langsam und mühsam möglich. Also nahmen wir die asphaltierte Ruta 3 und kamen am Nachmittag in Rio Gallegos an.


Rio Gallegos bietet nicht viel. Die Bedeutung als Hafenstadt ist verloren gegangen, rund herum stehen viele Gas-Pumpstationen und E-Werke.



Ca. 80 km vom Lago Argentino entfernt

Auf dem Weg nach Rio Gallegos

Montag, 25. Februar 2013

Perito Moreno

Heute sind wir zum Perito Moreno gefahren und konnten vom Land aus die Gletscher bestaunen, drei Gletscher vereinen sich zu einer Gletscherzunge, die bis in den Lago Argentino langt.  Der Perito Moreno ist ein Weltkulturerbe.


Von den "Pasarellas" aus konnten wir das Eis laut bersten hören und es gab auch  zahlreiche Abbrüche, die ins Wasser stürzten. Die Eisberge hatten zum Teil die Größe eines Ausflugsschiffes.


Am Abend dann ein Bier (oder waren es mehr?) in der Sonne in El Calafate.


Perito Moreno

Gletscherkalben

Perito Moreno