Montag, 25. Februar 2013

Perito Moreno

Heute sind wir zum Perito Moreno gefahren und konnten vom Land aus die Gletscher bestaunen, drei Gletscher vereinen sich zu einer Gletscherzunge, die bis in den Lago Argentino langt.  Der Perito Moreno ist ein Weltkulturerbe.


Von den "Pasarellas" aus konnten wir das Eis laut bersten hören und es gab auch  zahlreiche Abbrüche, die ins Wasser stürzten. Die Eisberge hatten zum Teil die Größe eines Ausflugsschiffes.


Am Abend dann ein Bier (oder waren es mehr?) in der Sonne in El Calafate.


Perito Moreno

Gletscherkalben

Perito Moreno


Regen in El Calafate

Die Besichtigung des Perito Moreno von Land aus wäre heute nicht sinnvoll: Regen!


Alternativprogramm: Stadtbummel und Risotto essen.

Samstag, 23. Februar 2013

Lago Argentino

Schifffahrt am Lago Argentino

Wir beschlossen die "lange" Fahrt zu buchen. Diese dauerte 7 Stunden und führte uns zu mehreren Gletschern, die bis in den See reichen.

Zunächst führen wir nach Norden zum Upsala-Gletscher. Zu Diesem konnte das Schiff nicht vordringen, denn die Eisberge, die dieser kalbte, wären für die Schifffahrt zu gefährlich. Am Weg dorthin konnten wir aber die Eisberge bestaunen, Manche haben Formen angenommen, die an ein Schiff, eine Kröte, einen Löwen erinnern.

Danach ging es zum Spegazzini-Gletscher und von dort zum Perito Moreno. Der Kapitän kennt offenbar die Gletscher sehr gut, denn er postierte das Schiff immer so, dass wir das Kalben guit wahrnehmen konnten.

Der Besuch des Lago Argentino war ein weiteres Highlight unserer Reise.




El Chalten - Fitz Roy - El Calafate

El Chalten - El Calafate 288 km

Morgens in der früh leuchtet der Fitz Roy leicht rosa. Tagsüber verändert er seine Farbe. Wir haben den Fitz Roy vom Westen und vom Norden aus gut sehen können, das Wetter spielte mit.

Zu Mittag dann nahmen wir die Querenta wieder auf und fuhren nach El Calafate, weit und breit keine Tankstelle mit Euro-Diesel, das unser Auto bräuchte. Wir hatten aber vorgesorgt, die Reservekanister kamen zum Einsatz.

El Calafate feierte ein Statdfest, in einem großen Areal war eine Megabühne aufgestellt und mehrere große Zelte mit allerlei Kunst & Krempel. Es war daher nicht leicht ein Quartier zu finden, wir wurden aber dann mit einer sehr schönen Unterkunft belohnt.

Fitz Roy - Morgensonne

Wasserfall am Weg zum Lago El Desierto

Fitz Roy in der Mittagsonne

Pampa = Ebene ohne Hindernisse

Perito Moreno - El Chalten

Perito Moreno - El Chalten 660 km


Auf dem Weg zu unserer ersten Tagesetappe konnten wir Füchse beobachten, die ihre Beute verspeisten, dann lief ein Gürteltier über die Piste und eine Vicuna war neugierig und sah uns in die Linse. 


Die Cuevas de las Manos sind großartig. Ca 9.000 Jahre alt sind die ersten Handabdrücke, die Farbe wurde durch Röhrenknochen über die an der Wand lehnende Hand geblasen. Die Felszeichnungen der Vicunas sind jüngeren Datums, ca 5.000 Jahre alt. Danach kamen die geometrischen Zeichnungen.


Die Fahrt ging dann über Schotterpisten weiter. Die Ruta 40 war eine Baustelle mit 85 km. Rechts und zeitweise links von der geplanten neuen Trasse waren Ausweichspisten ausgebaggert, die steinig waren und z.T. mit losem Schotter aufgefüllt waren. Die 660 km zogen sich in die Länge, keine Tankstelle weit und breit, am Abend kamen wir erschöpft in El Chalten an.



Auf dem Weg zu den Cuevas de las Manos

Füchse machen sich über die Beute
Gürteltier

Vicuna Mama

Felszeichnungen

Mittwoch, 20. Februar 2013

Sarmiento - Perito Moreno

Sarmiento - Perito Moreno 399 km


Am Vormittag besuchten wir die Reserva Nacional Bosque Petrificado. 50 Millionen Jahre alte versteinerte Bäume liegen dort verstreut herum und sind dem Wind und Wetter ausgeliefert. Zum Teil sind nur mehr Splitter vorhanden, die aber nicht als Souvenir mitgenommen werden dürfen. Beim Ausgang werden die Taschen durchsucht.


Danach ging es auf der 40 weiter, die durch die "Pampa Setenta" führte. Eine weite Ebene, rechts und links, wie überall in Argentinien, Zäune, Zäume, Zäune. Ab und zu konnten wir entlang der Straße Flamingos, Graugänse, Vicunas, Schafe, Rinder und Nandus sehen. Am späteren Nachmittag erreichten wir Perito Moreno, einen Ort in dem viele Minenarbeiter leben.


Bosque Petrificado


Guanacos on the Road

Provinz Santa Cruz




Montag, 18. Februar 2013

Esquel - Sarmiento

Esquel - Sarmiento 488 km


Bei der Abreise von Esquel kreuzten wir die Schmalspur-Bahntrasse der Trochita. Und siehe da, sie kam schon mit einem lauten Pfiff.


Zwischen Esquel und Sarmiento liegen keine größeren Dörfer oder Städte, die Straße ist wie so oft kerzengerade durch die Pampa gezogen.


Die Bergketten im Osten waren ca. 50 km weit entfernt und man konnte manch weiße Bergspitze erkennen.


Der Lago Musters bei Sarmiento ist tief blau und hebt sich von der übrigen Region ab. Er ist 450 km2 groß! Die Tiefe beträgt bis zu 50 m. Der See wird von Wasservögeln bewohnt, unter anderem von Flamingos.


La Trochita bei Esquel

Rinderherden entlang der Ruta 40

Flamingos beim Munsters See

Dieses Hotel an der Ruta 40 haben wir nicht genommen

Musters See bei Sarmiento